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Lausen, Jens

Jens Lausen, geboren 1937, beschäftigt sich seit 1964 mit Landschaftsmalerei. Mehr als 15 Jahre malt er "Künstliche Landschaften", eine Arbeit, die in über 150 Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und mit Kunstpreisen ausgezeichnet wurde.

Mit der Ausstellung "Der Bruch" 1981 in der Hamburger Kunsthalle findet dieses Thema seinen vorläufigen Abschluss.

Er zieht auf die Philippinen und entdeckt zunächst den Horizont des Meeres und wendet später seinen Blick nach "Innen" -und entdeckt seinen Inneren Horizont. Diese Arbeiten werden 1992 in der Ausstellung "The Inner Horizon" im Metropolitan Museum Manila gezeigt.

Zurück in Deutschland wendet er sich 1993 seiner Idee - Landschaftsmalerei sei das Problem des Imaginären Raumes auf der Fläche - wieder zu. Es interessiert ihn der Leere Raum: als Anfang von etwas Neuem, die Stille: in die man hineinhorcht, das Grau: als Summe aller Farben, die Mitte zwischen dem Hellen und dem Duklen, dem Innen und dem Aussen. Es entstehen neue Landschaften, die eher monochromen Bildern nahe kommen, Abläufe, die mehr inneren Räumen als äusseren Landschaften entsprechen und eine Mitte zwischen gegenständlicher und ungegenständlicher Malerei suchen. Der Raum in seiner Malerei wird zum Gegenstand, den er befreit durch die Kunst vom Weglassen.

"Ich schaffe mir mein eigenes Nichts" sagt Lausen und schafft so, sein aus dem Nichts.